Untersuchung der Tauchtauglichkeit in München

Tauchmedizin und Tauchtauglichkeit in der Kardiologie im Zentrum Münchens

Tauchen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Unterwasserwelt ist faszinierend und gerne möchte man sich länger dort aufhalten als es ein Atemzug erlaubt. Tauchen hat erhebliche Auswirkungen auf Herz und Lunge, den HNO-Bereich, um nur ein paar Organe zu nennen. Verantwortungsvolle Vereine und Tauchbasen verlangen daher eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung bevor sie eine Anmeldung akzeptieren.

Tauchtauglichkeit München

In der Kardiologie im Zentrum Münchens führe ich als spezialisierte Tauchsport-medizinerin die Untersuchungen für Tauchtauglichkeit bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch und stelle die entsprechenden Tauchbescheinigungen aus. Die Untersuchungen für Tauchtauglichkeit führe ich jeden Donnerstag in der Kardiologie im Zentrum München durch. Die Untersuchung dauert ca. eine Stunde. Die Praxisräume befinden sich nahe dem Stachus, unmittelbar an der Fußgängerzone in der Eisenmannstraße 4 (Ecke Neuhauser Str.) mitten im Herzen von München.

Bitte vereinbaren Sie für die Tauchtauglichkeitsuntersuchung in München einen Termin. Sie können mich telefonisch unter 089-2554479-0 erreichen.

Tauchtauglichkeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Als Taucher setzt man sich einer Reihe von physischen und psychischen Risiken aus, auf die man sich vorbereiten sollte. Die enorme Varianz in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen verpflichtet uns zu einer besonders sorgfältigen tauchsportmedizinischen Untersuchung. Jedes Kind und jeder Jugendlicher durchlaufen eine ganz individuelle kognitive und motorische Entwicklung.

Kinder haben noch nicht vollständig ausgereifte Organe und Muskulatur. Oft haben Kinder kürzere und flachere Ohrtrompeten, was den Druckausgleich erschweren kann. Unbedingt erwähnt werden soll auch die bei Jugendlichen in der Pubertät schlechtere muskuläre Verspannung und Stützung der Wirbelsäule und die relative Verkürzung der Muskulatur und Sehnen. Die Jugendlichen werden „pubertätssteif“ und „ungelenkig“, d.h. die Koordination wird schwächer.

Aufgabe der tauchsportmedizinischen Untersuchung ist es, in jeder Altersstufe typische Erkrankungen zu erkennen und ihre Relevanz für den Einzelnen einzuordnen.

Bis zum 15. Geburtstag sollen die tauchsportmedizinischen Untersuchungen jährlich durchgeführt werden. In der Zeit zwischen dem 15. und 18. Lebensjahr soll das Untersuchungsintervall individuell - je nach Entwicklung der Jugendlichen - gestaltet werden, maximal jedoch drei Jahre betragen.

Leistungen der Tauchtauglichkeitsuntersuchung

  • Allgemeine und spezielle tauchmedizinische Anamnese und Untersuchung des gesamten Körpers

  • Spiegelung des Trommelfells

  • Überprüfung der Fähigkeit zum Druckausgleich

  • EKG in Ruhe

  • Ergometrie mit Messung von Blutdruck und EKG unter Belastung (bei Erwachsenen über 40 Jahren)

  • Spirometrie mit Aufzeichnung der Fluss-/ Volumenkurve

  • Pulsoxymetrie

  • Beratung zu allgemeinen Tauchrisiken, insbesondere in Hinblick auf bestehende Erkrankungen

  • Blutentnahme (sinnvoll bei Vorerkrankungen und abhängig von der körperlichen Untersuchung und Anamnese)

Sportmedizinischer Ratgeber: Fachwissen rund ums Abtauchen

Weitere wissenswerte Fachartikel zu gesundheitlichen Aspekten im Sport finden Sie auf der Blog-Seite. Bei Fragen zu tauchmedizinischen Richtlinien erfolgt eine individuelle Beratung direkt im Rahmen der Untersuchung.